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Unseren Gästen stehen Doppelzimmer, aber auch Drei- und Vierbettzimmer zur Verfügung. Jedes Zimmer verfügt über eigenes Bad mit Dusche und WC.
Unser Haus hat eine angenehme, gemütlich-rustikale Atmosphäre, und wir bieten Ihnen eine ausgezeichnete, abwechslungsreiche Küche an. Verbringen Sie Abende am Kamin, wo Sie sich wärmen können - wir hoffen, dass Sie sich wohl bei uns fühlen werden.
Das Gasthaus Banica liegt an einem kleinen Bach, der über den Fluss Zawoja in die Wis³oka mündet. Einst war dies ein königliches Dorf, also Eigentum des Königs, das dem Landrat in Biecz unterstand und nach dem s.g. walachischen Recht gegründet wurde. Zum ersten mal wurde das Dorf im Jahre 1629 erwähnt. Nach der ersten Teilung Polens im Jahre 1772
wurde Banica zusammen mit anderen Dörfern von Wilhelm Siemieñski, Wappen D¹browa gekauft, der der letzte Landrat in Biecz war und von der österreichischen Regierung sämtliche bis dahin in Pacht genommenen Güter erwarb. Um die Hälfte des XIX Jahrhunderts gelangt Banica durch Erbschaft in die Hände der Familie Lewicki.
In den 30er Jahren des XIX. Jhdts., also bedeutend später als in den umliegenden Dörfern, hatten ca. 2/3 der Einwohner den russisch-orthodoxen Glauben angenommen. Man hat damals im Ort eine hölzerne russisch-orthodoxe Kapelle gebaut, die erste Kirche des Dorfes.
Im Jahre 1943 haben die deutschen Besatzungstruppen als Vergeltungsmassnahme für Partisanentätigkeit in der Region alle Einwohner des Dorfes Banica, die vor dem Jahr 1922 geboren wurden, erschossen. Nach dem Kriege wurden die übrigen Einwohner des Dorfes im Rahmen der "Weichsel-Aktion" ausgesiedelt.
Alle Häuser des Dorfes befanden sich einst entlang des Baches. Heute gibt es hier nur einen kleinen Bauernhof und unser Haus.
Zwischen den Bäumen, oberhalb des Hauses befindet sich ein Friedhof aus dem ersten Weltkrieg. Er ist ein Andenken an die schweren Kämpfe, der in dieser Gegend, zwischen Januar und Mai 1915 geführt wurden. Auf dem Friedhof sind 12 Österreicher und 40 Russen bestattet. Seit ein paar Jahre ist der Friedhof mit Hilfe der hiesigen Einwohner renoviert.
Wenn wir den Bach herauf gehen, können wir am linken Ufer die Reste der russisch-orthodoxen Kapelle sehen. Es war ein kleiner, zweiteiliger Kirchenbau. Da das Gebäude nach dem Krieg von niemandem betreut wurde, ist es im Herbst 1981 eingestürzt. Heute sind nur zwei Kuppeln und Reste der Dachkonstruktion geblieben. Rund 50 Meter östlich der Ruine der Kapelle befinden sich die Resten eines lemkischen Friedhofes. An der ehemaliger Dorfstrasse steht noch ein gusseisernes Kreuz auf einem Sandsteinsockel. Der Sockel wurde in Bartne ausgefertigt und das Kreuz wurde dann im Jahre 1891 aufgestellt. Im oberen Teil des Tales führt der Weg Pêtna-Krzywa. Hier befindet sich auch die Bushaltestelle. An diesem Weg steht auch das Denkmal für die polnischen Flieger, die beim Absturz ihrer „Liberator” am 16. August 1944 ums Leben gekommen sind, während sie nach dem Abwurf von Materialien für den Warschauer Aufstand auf dem Rückflug nach Italien waren. Vermutlich handelt es sich um das Flugzeug GR-R EV-978, angeführt von dem Navigator Leutnant Tadeusz Jaencke, mit dem ersten Pilot Kapitän Zygmunt P³uta. Ein Teil der Besatzung ist beim Versuch des Fallschirmsprunges in der Nähe des Dorfes Loszyna (unweit von Biecz) ums Leben gekommen, alle anderen fanden im Flugzeug den Tod. Die Einwohner des Dorfes Banica haben die Flieger auf dem Friedhof in Krzywa begraben. Gleich nach dem Krieg wurden die Leichen auf den Armeefriedhof in Krakow umgebettet.
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